| DIW-Studie: "Soziale Ungleichheiten beim Schulstart. Empirische Untersuchungen zur Bedeutung der sozialen Herkunft und des Kindergartenbesuchs auf den Zeitpunkt der Einschulung." |
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| Montag, 15. September 2008 um 13:47 Uhr |
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Laut einer aktuellen Studie „Soziale Ungleichheiten beim Schulstart. Empirische Untersuchung zur Bedeutung der sozialen Herkunft und des Kindergartenbesuchs auf den Zeitpunkt der Einschulung“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin haben Kinder, die einen Kindergarten besucht haben, bessere Startchancen in der Schule. Sie werden seltener vom Schulbesuch zurückgestellt, als Kinder, die nicht oder nur ein Jahr vor Schulbeginn einen Kindergarten besucht haben. Besonders Kinder aus sozial benachteiligten Familien profitieren von einem Kindergartenbesuch. Die beiden Autoren Jens Kratzmann und Thorsten Schneider untersuchten in ihrer Studie , welche Kinder bei den Schuleingangsuntersuchungen aufgrund von Entwicklungsdefiziten nicht regulär eingeschult wurden konnten. Vor Schuleintritt werden alle Kinder eines Jahrgangs hinsichtlich ihrer sprachlichen und motorischen Fähigkeiten im Hinblick auf den Schuleintritt in standardisierten Verfahren getestet. Die Studie beruht auf Daten des sozio-ökonomischen Panels, die vom DIW Berlin zusammen mit Infratest Sozialforschung erhoben wurden. Demnach „wird jedes zweite Kind vom Schulbesuch zurückgestellt, wenn die Eltern keinen formalen Bildungsabschluss haben.“ Bei Kindern aus Akademikerhaushalten beträgt die Wahrscheinlichkeit einer Rückstellung nur noch acht Prozent. Besuchen Kinder aus bildungsfernen Schichten oder mit Migrationshintergrund jedoch bereits mit drei Jahren einen Kindergarten, so minimiert sich die Wahrscheinlichkeit einer Rückstellung von 42 auf 5 Prozentpunkte. http://www.diw.de/documents/publikationen/73/82423/diw_sp0100.pdf |


