| WORLD VISION Deutschland e.V.: „Kinder in Deutschland 2007“- 1. WORLD VISION Kinderstudie |
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| Montag, 10. Dezember 2007 um 08:09 Uhr |
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Am 01.11.2007 erschien die 1. WORLD VISION Kinderstudie mit dem Titel „Kinder in Deutschland 2007“ im Fischer-Taschenbuch-Verlag. Fast 1.600 Kinder im Alter bis 11 Jahren wurden hierfür zu ihrem Freizeitverhalten, ihren Zukunftsperspektiven oder ihrer Einschätzung zu Familie, Kindergarten, Schule und Freundeskreis befragt. Für die Durchführung der Studie wurden Wissenschaftler der Universität Bielefeld wie Prof. Dr. K. Hurrelmann und Prof. Dr. S. Andresen und U. Schneekloth vom Forschungsinstitut TNS Infratest Sozialforschung in München beauftragt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die große Mehrheit der Kinder mit ihrer Lebenssituation zufrieden ist und sich wohl fühlt. Auf die Frage nach der elterlichen Zuwendung äußerten 78 % der Kinder, dass entweder beide Elternteile oder ein Elternteil „hinreichend“ bis „mal so, mal so“ Zeit für sie hat. 13 % der befragten Kinder klagten über ein Zuwendungsdefizit ihrer Eltern. Auffällig dabei, mit nur 17 % beklagen sich die Kinder zweier berufstätiger Eltern über zu wenig Zeit. Es sind mit 28 % vorrangig Kinder von nicht regelmäßig erwerbstätigen Eltern und 35 % der Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden, die sich über mangelnde elterliche Zuwendung äußern. In Familien, mit einem Vollzeit und einem Teilzeit erwerbstätigen Elternteil vermissen nur 8 % der Kinder genügend Zeit mit den Eltern. Fazit: Erwerbstätigkeit beider Eltern schließt elterliche Zuwendung nicht aus. Vielmehr wird die „gemeinsam verbrachte Zeit intensiver miteinander genutzt“.Die Studie belegt aber auch, wie nachhaltig die Entwicklung, speziell die Bildungschancen der Kinder durch ihre soziale Herkunft geprägt wird. Beim Thema „Herkunftsschicht und Armutsrisiko“ geben die Ergebnisse das subjektive Armuts-Empfinden der Eltern wieder. 13 % der befragten Eltern geben an, sie kommen „nur schlecht oder sehr schlecht mit dem verfügbaren Einkommen aus“. Vor allem arbeitslose, allein erziehende Eltern/teile und Eltern aus den neuen Bundesländern finden sich in dieser Rubrik wieder. Es wird auch bestätigt, dass Kinder aus unteren Schichten oftmals benachteiligt und auf sich allein gestellt sind. Zur großen Bedeutung der frühkindlichen Bildung für den weiteren Bildungsweg in Zusammenhang mit dem Herkunftsmilieu der Kinder lassen sich in den Ergebnissen allerdings keine Aussagen finden. http://www.worldvisionkinderstudie.de/die-studie-2007.html http://www.worldvisionkinderstudie.de/downloads/zusammenfassung-kinderstudie2007.zip |


