Fachtagung "Kompetente Kinder braucht das Land - frühkindliche Bildung ist eine wichtige Zukunftsinvestition"

Auszug aus der Pressemitteilung des MS für Gesundheit und Soziales:

„Jeder in die frühkindliche Bildung investierte Euro ist nicht nur eine Förderung des einzelnen Kindes, sondern es ist eine Investition für die gesamte Gesellschaft, denn nur gut ausgebildete Menschen werden die Herausforderungen der Zukunft meistern können“, sagte Sozialministerin Dr. Gerlinde Kuppe in Ihrem Redebeitrag.
In dem vor knapp zwei Jahren initiierten Modellprojekt haben mit Unterstützung einer Projektgruppe unter Leitung von Frau Prof. Dr. Ursula Rabe-Kleberg 19 Kindertagesstätten ihre pädagogische Arbeit kritisch geprüft, Bisheriges in Frage gestellt, Bewährtes weitergeführt, neue Konzepte und Handlungsstrategien entwickelt und erprobt. Die Ergebnisse ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeit stellen sie nun in öffentlicher Diskussion vor. An der Fachtagung nehmen neben den Erziehern und Erzieherinnen von Kindertagesstätten auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Hochschulen und Universitäten sowie Vertreter und Vertreterinnen der Berufsbildenden Schulen der Erzieherausbildung teil. Auch Vertreter und Vertreterinnen der Wirtschaft, so die DELL GmbH in Halle, folgten der Einladung.
„Kinder sind unsere Zukunft. Sie mit dem notwendigen Rüstzeug dafür auszustatten, ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Wie ernst wir diese Tatsache nehmen“, so Ministerin Dr. Kuppe, „kommt nicht nur in den Themen dieser Fachtagung zum Ausdruck, sondern auch in der Tatsache, dass die Wirtschaft intensiv in die Diskussion einbezogen wird.“
In den ersten Jahren werden Grundsteine gelegt, auf die die Kinder ihr ganzes Leben aufbauen. Die Ergebnisse der 2jährigen Projektarbeit zeigen, dass sich die Erzieherinnen und Erzieher in den Kindereinrichtungen ihrer großen Verantwortung bewusst sind und nach immer neuen Wegen suchen, um ihren Schützlingen gemeinsam mit den Eltern einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen.
In ausführlichen Diskussionsrunden werden die Vertreterinnen der 19 Modellkindertageseinrichtungen ihren Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Kindereinrichtungen des Landes ihre Erfahrungen vorstellen. Dabei geht es neben Fragen, wie die Entwicklung der Kinder auf den unterschiedlichsten Gebieten gefördert werden kann, auch darum, welches Rüstzeug jede einzelne Erzieherin, jeder Erzieher mitbringen muss, um die Aufgabe bestmöglich zu erfüllen.
Die Ergebnisse des Modellprojektes und der Evaluation werden Eingang in das Bildungsprogramm finden. Eine entsprechende Überarbeitung wird durch die Martin-Luther-Universität in Kooperation mit der Praxis und den Partnerinnen und Partnern der Bildungsvereinbarung erfolgen.

Dokumente zur Veranstaltung
PDF-DokumentPressemitteilung des Landes Sachsen-Anhalt
Ministerium für Gesundheit und Soziales - Pressemitteilung vom 29.11.2007
FotogalerieFotogalerie - Eindrücke der Veranstaltung