| Welches Kindbild liegt dem Programm zu Grunde? |
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| Mittwoch, 23. Mai 2007 um 13:08 Uhr |
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Kinder sind Akteure ihrer Entwicklung. Sie sind aktive Lerner, die neugierig und wissbegierig die Welt erkunden (Bildungsprogramm Seite 19).
Kinder haben Rechte (Bildungsprogramm Seite 34). Sie haben ein Recht auf eigene Erfahrungen und damit ein Recht darauf von Erwachsenen als Partner mit eigenen Bedürfnissen, Interessen und Meinungen geachtet zu werden. Kinder werden nicht erst zu Menschen, sondern sie sind Menschen von Beginn ihres Lebens an. Kinder als kompetente und aktive Lerner wahrzunehmen und jedem Kind entsprechend vielfältige, anregungsreiche Erfahrungen zu ermöglichen, ist im Wesentlichen Ziel elementarer Bildung (Bildungsprogramm Seite 30). Denn jedes Kind ist anders (Montessori). Kinder sind Mädchen und Jungen, die mit sehr unterschiedlichen familialen, kulturellen Bedingungen aufwachsen (Bildungsprogramm Seite 35). Es ist eine Herausforderung für Erwachsene die Bildungsaktivitäten der Kinder vor dem Hintergrund dieser Unterschiede wahrzunehmen und entsprechend wertzuschätzen. Eine pädagogische Grundhaltung, die von Wertschätzung, Respekt, Vertrauen und Achtung gegenüber dem Kind geprägt ist, setzt voraus, dass sich jede Erzieherin, jeder Erzieher im alltäglichen Handeln reflektiert. Das Hinterfragen und Bewusst werden von Alltagsprozessen ist Bedingung für die Anerkennung der Anstrengungen von Kinder und Erwachsenen, die im Alltag von Kindertageseinrichtungen erbracht werden: Wo und wann findet Bildung im Alltag statt? Welche Bildungsaktivitäten finden statt? Wer inszeniert wie Bildung im Alltag? Wie werden Bildungsprozesse von Kindern unterstützt? Welche Aufgaben übernimmt die Erzieherin im pädagogischen Alltag? Welche Aufgaben übernehmen Kinder im Pädagogischen Alltag? Wie werden Kindern und Eltern an Alltagsentscheidungen beteiligt? |


