| Pilotprojekt in Sachsen-Anhalt - gemeinsame Fortbildung für Kita und Grundschule |
|
|
| Montag, 21. Dezember 2009 um 12:58 Uhr |
|
Um in Sachsen-Anhalt die Zusammenarbeit zwischen vorschulischen Kindertageseinrichtungen und Grundschulen in pädagogischen Fragen zu intensivieren, nahmen je zwölf Beschäftigte aus Kindereinrichtungen und Grundschulen an einem einjährigen Pilotprojekt teil. Während dieses Projektes besuchten die Beschäftigten gemeinsame Fortbildungen, die sie bei ihrer gemeinsamen Wahrnehmung von Erziehungs- und Betreuungsaufgaben im Übergangsbereich qualifizieren sollten.
Ziel des Pilotprojekts ist es, „den Übergang von der Tageseinrichtung in die Grundschule für jedes Kind optimal zu gestalten“. An der Organisation waren sowohl das Kultus- wie das Sozialministerium als auch das Landesverwaltungsamt und das LISA beteiligt. Sachsen-Anhalts Sozialministerin Dr. Gerlinde Kuppe sagte: „Bildung beginnt nicht erst in der Grundschule. In den Kindertageseinrichtungen in Sachsen-Anhalt findet auf Grundlage von Konzepten vielfältige frühkindliche Bildung statt.“ Sie erklärte, dass Konzepte, Inhalte und Methoden zwischen Kita und Schule besser miteinander abzustimmen seien. Auch Sachsen-Anhalts Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz verwies darauf „dass die Vorbereitung auf den Übergang in die Schule weniger durch besondere Maßnahmen unmittelbar vor der Einschulung geleistet wird, als vielmehr durch eine erfolgreiche Bildungsarbeit in der gesamten Kindergartenzeit.“ Den Teilnehmern des Projektes wurden am 16. Dezember 2009 in Magdeburg durch Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz und Beate Bröcker, Staatssekretärin im Sozialministerium, ihre Zertifikate übergeben. Quelle: Kultusministerium – Pressemitteilung (16. 12. 09): „Kita-Erzieherinnen und Grundschullehrerinnen besuchten einjähriges Pilotprojekt der gemeinsamen Fortbildung“ |


