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Kita-Streiks auch nach Pfingsten geplant Drucken E-Mail
Samstag, 30. Mai 2009 um 15:37 Uhr

In  Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen gehen die Streiks in den Kindertagesstätten nach Pfingsten weiter. Das gab die Gewerkschaft ver.di am Freitag in Leipzig bekannt.

In den drei Bundesländern waren in der vorigen Woche laut Gewerkschaft ca. 140 Kitas ganztägig geschlosssen, mehr als 1300 Erzieherinnen, Erzieher und Sozialarbeiter befanden sich im Streik.
Der letzte Dienstag stellte den bisherigen Höhepunkt der Streikwelle dar: bundesweit beteiligten sich etwa 25.000 Beschäftigte so ver.di. Sie alle fordern einen besseren Gesundheitsschutz – ihnen geht es vor allem um Lärmdämmung, besseres Mobilar, kleinere Gruppengrößen, einen ausgewogeneren Personalschlüssel. Die Gewerkschaften verlangen außerdem

Tarifverhandlungen mit dem Ziel der Anpassung des Gehalts an die gestiegenen Anforderungen und eine generell neue Einsortierung in die Entgeltordnung.

So werden bisher Erzieherinnen in der EG 6 einsortiert. Die GEW fordert dagegen eine Eingruppierung aller Erzieherinnen in EG9, so GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad am Montag in Frankfurt a.M. Dies würde beim Einstiegsgehalt eine Steigerung um 315 Euro bedeuten.

Forderungen der Gewerkschaften:
Eine neue Entgeltordnung für den gesamten Sozial- und Erziehungsdienst
Darin enthalten z. B.: Kinderpflegerin Entgeltgruppe (EG) 7, Erzieherinnen EG 9,
Sozialarbeiter EG 10 – 11.

bisherige Angebote der Arbeitgeber:
Für alle Erzieherinnen EG 6, für einige, die herausgehobene Tätigkeiten ausüben,
EG 7 und für Spezialtätigkeiten EG 8.
Die Arbeitgeber nennen das eine Gehaltssteigerung von 200 Euro.
Tatsächlich erreichen diese nur Wenige und auch erst nach 15 Berufsjahren.

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