Naturwissenschaften zwischen Anleitung und Selbstbildung?
Wirtschaft und KitaIn Zeiten des Umbruchs wird auch die Kindertagesstätte vor neue Herausforderungen gestellt. Der Geburtenrückgang führt zu einer ungewohnten Konkurrenz unter den Einrichtungen, da immer weniger Kinder auf eine gleichbleibende Anzahl von Kitaplätzen stoßen. Eltern und Kinder können den Betreuungsort zukünftig entsprechend ihrer Bedürfnisse auswählen, was die Ansprüche an die angebotenen Leistungen der Kita stark erhöht. Um diesen Ansprüchen gerecht werden zu können, ist ein Umdenken im Hinblick auf wirtschaftliches Handeln gefragt. Ein Blick auf die Kindertagesstätte als marktorientiertes Unternehmen kann dabei helfen, zukünftige Herausforderungen zu bewältigen.
Was wäre, wenn ein Kindergartenplatz ganz kostenlos wäre? Laut der jüngsten Bertelsmann-Studie fließt jeder in frühe Bildung und Betreuung investierte Euro wieder zurück. Doch wie sieht es konkret aus? Eltern zahlen für die Betreuung ihrer Kinder – und das nicht wenig. Die Zeitschrift „Eltern“ widmet dazu in ihrer letzten Ausgabe den Artikel "Gebühren-Wahnsinn im Kindergarten". Unter DreijährigeSchadet frühkindliche Betreuung dem Kindeswohl? Welche Rolle spielt die Mutter-Kind-Bindung? In einem Artikel des Magazins Der Spiegel wird mit verstaubten Ideologien aufgeräumt und aktuelle Forschungsergebnisse in den Mittelpunkt gerückt. Die Krippe schadet nicht, im Gegenteil: viele Kinder profitieren sogar durch die außerfamiliäre Betreuung. Die Qualität der Einrichtungen und die Ausbildung des Personals sollten daher ins Zentrum der Aufmerksamkeit gelangen. Partizipation in KindertageseinrichtungenDem Thema "Partizipation von Kindern in Kindertageseinrichtungen" ist spätestens seit der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention und deren Ratifizierung vom deutschen Bundestag 1992 ein offizieller Grundstein gesetzt worden. Heute fordern selbst Kommunalpolitiker die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz. Abschied, um ein Schulkind zu seinWie tragen Erzieherinnen dazu bei, damit sich Kinder gestärkt, freudig, kompetent auf die Abschiede und Neuanfänge während des Überganges einlassen können? Elementare Bildung und die Profession der ErzieherinDie Bildungspläne sind geschrieben, liegen in einigen Bundesländern bereits in einer zweiten bzw. überarbeiteten Fassung vor, aber können sie auch umgesetzt werden? Es scheint zudem, dass die Ideen in den einzelnen Bundesländern erst dann fruchten, wenn - etwa mit der Verbesserung von Rahmenbedingungen - dafür gesorgt wird, dass die Theorie in die Praxis umgesetzt wird. Dies geschah und geschieht bislang über Modellversuche. Sieht man sich aber in Einrichtungen um, die nicht an Projekten zur Umsetzung der Programme teilnehmen, so hat sich in der Profession der Erzieherin wenig verändert. Formen und Methoden der ElternarbeitElternarbeit kann nicht rein theoretisch, durch das Beschäftigen mit entsprechender Literatur erlernt werden. Wo sind die Männer in den Kitas?!"Mehr Männer in die KiTas" ist eine immer lauter zu vernehmende Forderung, die seit geraumer Zeit von verschiedenen Initiativen, Wissenschaftlern und Politikern gestellt wird und in den Medien immer wieder präsent ist. Zwar steigt der Anteil männlicher Erzieher und erreicht in manchen Ballungsräumen schon mal die 10%-Marke, jedoch zeigt sich bei näherem Hinschauen, dass diese Zahlen oft durch Elterninitiativkindergärten hervorgerufen werden – an der klassischen kommunalen Kita ist ein Mann als Erzieher nach wie vor die Ausnahme. Professionalisierung - A Day in a Life of an Early Years Practitioner"A Day in a Life of an Early Years Practitioner" ist ein internationales Forschungsprojekt zur Professionsentwicklung im Elementarbereich. Deutschland beteiligt sich unter der Leitung von Dr. Mathias Urban mit einer Kindertageseinrichtung aus Sachsen-Anhalt. Das Projekt will aufzeigen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede erzieherischer Praxis über nationale und kulturelle Grenzen existieren. Anlässlich der 17th Annual EECERA Conference in Prag Ende August wird die Projektgruppe ihre ersten Ergebnisse vorstellen. Sprache
ProfessionalisierungBescheidenheit und Kleinmütigkeit als Kennzeichnen des Erzieherinnenberufs gilt es hinauszujagen, wenn die Arbeit der Erzieherinnen als Profession verstanden und dementsprechend in Ausbildung und Praxis konsequent umgesetzt werden soll, so Frau Prof. Dr. Ursula Rabe-Kleberg in ihrem jüngst erschienenen Beitrag. Mit einem Blick in die Geschichte des Erzieherinnenberufs gibt ihr Artikel Antworten auf die Frage, warum im Geburtsland des Kindergartens keine Ausbildung der Erzieherinnen an Hochschulen oder Universitäten erfolgt. Als Etappen der Verhinderung bezeichnet sie u.a. das vergebliche Bemühen Fröbels, den Kindergarten als unterste Stufe des allgemeinen Bildungssystems zu etablieren, die bis heute gültige Zuordnung des Kindergartens als Aufgabe der Wohlfahrtspflege im Reichsjugendwohlfahrtsgesetz (1924) sowie die Restaurierung des Berufs als Folge der politischen Wende und der Anpassung des DDR-Kindergartensystems – von einem modernen zu einem traditionellen Frauenberuf. Die Frage nach Veränderung führt Rabe-Kleberg zu den Bildungsplänen und –programmen der einzelnen Bundesländer, denen gemeinsam ist, dass die Bildungsprozesse jedes Kindes in das Zentrum rücken. In der Umsetzung dieser Programme bzw. Pläne sieht die Autorin gehörigen Entwicklungsbedarf und spricht in dem Zusammenhang von Professionalisierung. Aktuelle Entwicklungen für Aus- und Weiterbildung unterstreichen dies und werden abschließend aufgezeigt. Raum
Auf unseren Seiten finden Sie den Vortrag und Ergebnisse der Arbeitsgruppen sowie eine Fotogalerie mit Momentaufnahmen des Tages. Die Kindertagesstätte "Traumzauberbaum" in Bitterfeld ist eine von 19 Einrichtungen in Sachsen-Anhalt, die sich in einem Landesmodellprojekt zu einem Kompetenzzentrum für frühkindliche Bildung entwickeln wollen. Ganz untypisch für Kitas, werden hier die Kinder in der untersten Etage eines Neubaublocks betreut. Ein Schwerpunkt der Einrichtung ist es deshalb, auf die Räume, die Kindern in dieser Umgebung zur Verfügung zu stehen, besonderen Wert zu legen. Interessante Links, Literatur zum Thema "Raum" vervollständigen das Angebot. Natur & Wissenschaft
LeitungDer Fachbeitrag von Frau Meissner-Trautwein behandelt die Fragen zur Leitungskompetenz in einer Kindertageseinrichtung. Hier werden in einer Analyse Professionalisierungsbedingungen im Kita-Bereich vor dem Hintergrund biografischer Voraussetzungen von Kindertagesstättenleiterinnen untersucht. Beobachtung
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