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Ein Traum vom Raum?! Drucken E-Mail
Dienstag, 17. Juli 2007 um 17:10 Uhr

Auf Knien durch den Raum - wie nehmen Kinder eigentlich Räume wahr?

Die grundlegenden Anforderung an die pädagogisch Tätigen in Kindertageseinrichtungen ist, den Bildungsprozessen der Kinder ins Zentrum zu rücken. Was bedeutet dies, wenn wir auf die Räume, die wir den Kindern in den Kitas zur Verfügung stellen, schauen? Eine notwendige Voraussetzung für die weitere Beschäftigung, so Prof. Dr. U. Rabe-Kleberg, ist es, das eigene Verhältnis zum Gegenstand, in diesem Fall zum "Raum" zu klären - unsere eigenen Vorstellungen von dem, was wir schön, gemütlich, ansprechend, anregend finden.

Uns wird zum Einen bewusst, was passiert mir als Person, wenn ich einen Raum betrete? Wie geht es mir? Was tue ich? Und zum anderen sollte erkannt werden, wie sich die Personen im Raum verhalten, wenn ich eintrete?

Raum kann also als ein Verhältnisbegriff, genauer, als Beziehungsbegriff verstanden werden. Der Raum ist nichts ohne den Menschen. Die Menschen in den Räumen sind Akteure, die den Raum gestalten durch ihre Beziehung zum Raum selbst, ihre Beziehung zu den Dingen, die sich im Raum befinden (Gegenstände in ihrer Funktion, aber auch Licht und Farben, Materialien uvm.) und ihre Beziehung zu den Personen im Raum.
Wenn es also um die Gestaltung von Beziehungen geht, muss man sich fragen: Was lässt der Raum "Kita" zu?

Ein Traum vom Raum?! lautete das Thema einer Fachtagung der Diakonie Mitteldeutschland in Halberstadt im Juni diesen Jahres. Den Vortrag von Frau Prof. Rabe-Kleberg und die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen können Sie hier einsehen.

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Dateigröße:184 kB
Dateiautor:Dipl.Päd. F. Jaschinsky

 
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