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Die Erzieherin als Praxisforscherin Drucken E-Mail
Mittwoch, 28. März 2007 um 13:51 Uhr
 Wie forschende Neugier das Leben mit Kindern verändert

Wie können Erzieherinnen die individuellen Bildungsinteressen von Kindern aufmerksam wahrnehmen? Wie eignen sich Kinder in Kindereinrichtungen neues Wissen an? Welche Lernerfahrungen gingen den aktuellen Aneignungsprozessen von Kindern voraus und wie greifen alte und neue Erfahrungen ineinander? Wie können Erwachsene Kinder in ihren selbstbildenden Aktivitäten unterstützen?
Dies sind Leitfragen einer pädagogischen Praxis, die darauf zielt, Kinder als Akteure ihrer Entwicklung anzuerkennen und deshalb deren eigenaktiven Lern- und Bildungserfahrungen genauer verstehen zu wollen.
Diese Form des Wahrnehmens und Verstehens der Bildungsprozesse von Kindern verlangt konsequente Reflexionstechniken

 und fachliche Austauschprozesse von pädagogischen Fachkräften in Tageseinrichtungen. Einen möglichen Ansatz für diese Arbeit, bietet die „Praxisforschung“. Sie versteht sowohl Kinder als auch Erwachsene als ständig Lernende und begreift damit Kindertageseinrichtungen als Häuser des Lernens, in denen Bildungsprozesse fortwährend konstruiert werden. Mit diesem Handlungsansatz entwickelten Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gemeinsam mit Kindertagseinrichtungen des Landes Sachsen-Anhalt ein Bildungsprogramm, das über eine fragende Haltung gegenüber den Lernerfahrungen von Kindern das pädagogische Selbstverständnis von Erzieherinnen in den Blick nehmen soll.

 Download Die ErzieherIn als Praxisforscherin
Dateityp:pdf
Dateigröße:153 kB
Dateiautor:Dipl.Päd. Mandy Schaaf

 
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