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Männer als Erzieher Drucken E-Mail
Donnerstag, 30. August 2007 um 13:31 Uhr

"Mehr Männer in die KiTas" ist eine immer lauter zu vernehmende Forderung, die seit geraumer Zeit von verschiedenen Initiativen, Wissenschaftlern und Politikern gestellt wird und in den Medien immer wieder präsent ist.
Zwar steigt der Anteil männlicher Erzieher und erreicht in manchen Ballungsräumen schon mal die 10%-Marke, jedoch zeigt sich bei näherem Hinschauen, dass diese Zahlen oft durch Elterninitiativkindergärten hervorgerufen werden – an der klassischen kommunalen Kita ist ein Mann als Erzieher nach wie vor die Ausnahme.

Die bundesweite Fachtagung "Männer in KiTas - ersehnt, belächelt, verdächtigt" in Dresden im März 2007 machte diese Debatte zum Gegenstand.

Unser Autor Jörg Wunderlich gibt Einblicke in die Tagung, besonders in das Referat des Diplompsychologen und Fachautors Tim Rohrmann. Dieser bemühte sich um eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Diskussionen, zeigte zugleich aber auch Perspektiven auf. So betonte Rohrmann, wie wichtig männliche Erzieher gerade auch für die Identitätsbildung der Mädchen seien. Denn für die Entwicklung der kindlichen Geschlechtsidentität und die weitere Leistungsmotivation spielten sowohl die weibliche als auch die männliche Vorbildfunktion in Form der Erzieherin oder des Erziehers eine entscheidende Rolle; sei es zur Identifikation oder zur Abgrenzung.

PDF-DokumentStatistik - Kindertageseinrichtungen des Landes Sachsen-Anhalt


 Download Männer als Erzieher in Kindertagesstätten
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Dateigröße:66 kB
Dateiautor:Jörg Wunderlich

 
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